Roman d'amour  
   

Roman, München, Hanser 2021, 128 Seiten
Oktav, Hardcover, ISBN 978-3-446-26922-4

Charlotte Moire hat einen Roman über eine Affäre geschrieben, die sie vor Jahrzehnten mit einem verheirateten Mann hatte. Aus der Erinnerung an Verlangen und Leidenschaft ist Fiktion geworden. Nun aber sitzt ihr, der über Siebzigjährigen, eine beharrlich insistierende Interviewerin gegenüber, vor der sie immer wieder abstreiten muss, diese Geschichte selbst erlebt zu haben. Immer schwerer fällt es Charlotte in ihren Auskünften, zwischen Werk und eigenem Leben zu unterscheiden. Unmerklich fließen die Geschichten zweier Frauen ineinander, die nichts miteinander zu tun haben sollen und doch viel gemein haben.
Roman d’amour ist ein dichtes und kluges Buch über die Liebe und das Erzählen von Liebe, ein fein gesponnener Ehebruchroman, voller Lebenserfahrung und Weisheit.

Info-Seite beim Hanser-Verlag.

Roman d'amour
Roman Roman d'amour (2021)

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Pressestimmen:

 

Jörg Magenau, RBB Kultur, 1. April 2021:
»Es ist brillant, wie Sylvie Schenk die verschiedenen Ebenen [des Romans] miteinander verknüpft. Auch einige Überraschungs­momente hat sie zu bieten und eine subtile Spannung, die, da das Ende der Liebesgeschichten von vornherein klar ist, vor allem aus der unklaren Gesprächssituation zwischen Journalistin und Autorin entsteht.«

[komplett zu lesen und zu hören]

 

Andrea Gerk, WDR 3, 29. März 2021:
»Dichtung und Wahrheit bzw. das Verhältnis von Autofiktion und Erfundenem wird hier ebenso verhandelt wie die grundlegende Frage danach, wie überhaupt von der Liebe erzählt werden kann: (...) Präzise, poetisch und mit einem leisen Humor tastet Sylvie Schenk in ihrem Roman d’amour das wohl erfolgreichste Genre der Literaturgeschichte ab. Zugleich erzählt sie selbst einen Liebesroman, der immer wieder zu Herzen geht. Schließlich streift diese Geschichte so ziemlich alles, was mit der Liebe einhergeht - ob es moralische oder sprachphilosophische Fragen sind. So schmal Sylvie Schenks Roman d’amour ist, so weit ist der Horizont, den dieser Liebesroman eröffnet.«

[komplett zu lesen und zu hören]

 

Andrea Zuleger, Magazin Aachener Zeitung, 13. März 2021:
»Ein Buch Roman d’amour zu nennen, braucht Mut. Denn der Kitsch-Vorwurf ist diesem Titel immanent. Aber gleichzeitig ist er auch vom Tisch, noch bevor man die ersten Zeilen gelesen hat. Sylvie Schenk hat mit ihrem zehnten Roman ihr bislang bestes Buch geschrieben. Es ist fast klassisch wie ein Theaterstück aufgebaut und erlaubt sich daneben alle Freiheit, Gefühl in die Sprache zu legen. So wechselt je nach Innenleben die Tonlage, mal düster, wie das vorangestellte Beaudelaire-Gedicht, versöhnlich, von liebevoll zu derb. Sylvie Schenk erzählt von einem ‚amour fou‘ mit einer tiefen Weisheit. Großartig und berührend!«

 

Buchhändlerin Julia Joachimmeyer, Thalia Osnabrück, März 2021:
»Sylvie Schenk hat einen besonderen kleinen Roman über die Liebe und die Frage nach Schuld, Moral und Verantwortung geschrieben. Eine Autorin diskutiert mit einer Journalistin ihren neuen Roman: Wie viele autobiografische Züge hat die weibliche Hauptfigur, die sich in einen verheirateten Mann verliebt? Und wie definiert man die Liebe, wie unterscheidet man sie von Lust und Begehren? Eine sprachlich feine, mit sanfter Ironie erzählte Geschichte.«

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