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Eine gewöhnliche Familie

Der 9. Roman, Eine gewöhn­liche Familie

Sylvie Schenk, Foto: Hassiepen/Hanser Verlag

Sylvie Schenk. Foto: Hassiepen / Hanser Verlag

Sylvie Schenk. Foto: Hassiepen / Hanser Verlag. Vergrößern durch Anklicken

         

Brigitte

Brigitte, 10. Oktober 2018:
»Onkel und Tante sind tot - doch das Erbe entzweit ihre vier Nichten und Neffen, die zur Beerdigung anreisen. Sylvie Schenk beschreibt virtuos einen nur zu bekannten, ewigen Konflikt.«
[online zu lesen]

 

 

Akzente 3/2018

September 2018: Mein Essay Wozu Lebensweisheiten erschien in AKZENTE 3/2018, hrsg. von Mariana Leky und Jo Lendle im Hanser Verlag, München, ISBN 978-3-446-26085-6.

 

Scrivere per amore 2018

September 2018: Schnell, dein Leben wurde in der italienischen Übersetzung (Veloce la vita) für den Premio literario internazionale 'Scrivere per amore' nominiert - als einer von drei Kandidaten der Shortlist.
Am 20. Oktober 2018 fällt die Entscheidung in Verona!

 

AN

Andrea Zuleger, Aachener Nachrichten, 11.9.2018:
»Dieses Widersprüchliche einer Familie mit durchschnittlichem Konfliktpotenzial erzählt Sylvie Schenk fein und klug anhand einer Erbschaftsgeschichte. (...) Allein, wie einfach die Autorin Bernards Genugtuung zeichnet, der eigentlich ein Schwächling ist, aber jetzt einen machtvollen Moment erlebt, ist lesenswert. Es ist böse, ohne böse Worte zu bemühen, witzig, ohne süffisant zu sein. Es ist gut beobachtet, wahrscheinlich lange verdichtet und dann einfach erzählt. Ebenso präzise beschreibt Sylvie Schenk die Beziehungen der vier sehr unterschiedlichen Geschwister zueinander. Die Verantwortlichkeit Célines für ihre lustige, aber inzwischen auch depressive Schwester, die Hassliebe, die Céline entgegenschlägt, weil sie intellektuell immer ein wenig erhaben agiert, die Leichtigkeit des Luftikus Philippe, der sich eigentlich um nichts Sorgen macht (warum auch, bei drei älteren Schwestern?) und der schönen Ältesten, Aline, die dem Ganzen immer seltsam entrückt wirkt. (...) Sylvie Schenk beherrscht die Kunst, mit wenigen Linien Charaktere zu porträtieren, die einerseits klar vor Augen stehen, andererseits Raum lassen. Deshalb braucht sie für ein Buch, das die Konflikte mehrerer Generationen beschreibt, auch nicht mehr als 160 Seiten. (...) Sylvie Schenk braucht keine Extreme, um zu erzählen, was eine gewöhnliche Familie sein kann: ein bisschen Glück und viel Verdammnis.«
[online komplett zu lesen]

 

HR2

Sylvia Schwab, HR 2, 9.9.2018:
»Ihre Außenseiter-Perspektive äußert sich in süffisanten, mal charmanten, dann wieder bissigen Beobachtungen. Und dann gibt es immer wieder ganz feine Bilder, die eine Beziehung oder ein Gefühl besser auf den Punkt bringen als viele Erklärungen. Dieser Roman macht einfach Spaß, und er macht nachdenklich. Er wirkt wie ein Bohrkern durch ganz unterschiedliche Schichten und Strukturen. Eine Tiefenbohrung durch eine komplizierte Familiengeschichte, schlank, schmal, subtil und spannend zu lesen. Und dazu sehr unterhaltsam.«
[online zu lesen und zu hören]

 

WDR 5

Maria Ott, WDR 5 Tagesgespräch, 8.9.2018:
»Der Showdown der krassen Erbgeschichte enthüllt in vielen Facetten das, was in den meisten Familien passiert. Ihre verborgenen Geschichten - bestürzend, dramatisch, manchmal komisch. (...) Ein spannendes, berührendes – und ein sehr kluges Buch – und die darin beschriebene Familie könnte in etwa die von uns allen sein.«
[online zu lesen und zu hören]

 

DLF

Melanie Weidemüller, Deutschlandfunk, 10. August 2018:
»Was bedeutet Herkunft, warum werden Beziehungen oft wichtiger, je älter wir werden? Diese Fragen reflektiert Sylvie Schenk in ihrem Roman, in dem es nicht zuletzt um Trauer und endgültigen Verlust als existenzielle Erfahrung geht. Tante und Onkel haben die Familie zusammengehalten, und als die kühle Céline beim letzten Blick auf die beiden verschrumpelten Toten im Sonntagsstaat schließlich doch noch hemmungslos weint, geht es um weit mehr als um den konkreten Verlust: Es geht ihr auch um die verstorbenen, zeitlebens eher unglücklichen Eltern, die eigene Vergänglichkeit, die Entfremdung zwischen den Geschwistern, vielleicht auch um die toxische Wirkung des Geldes auf menschliche Beziehungen. Eine gewöhnliche Familie ist ein nachdenklicher und sehr lesenswerter Roman: Klug, böse, liebevoll, ironisch und von seltener Ehrlichkeit.«
[komplett online zu lesen und zu hören]

 

Eine gewöhnliche Familie

Juli 2018: Der neue Roman Eine gewöhnliche Familie erschien bei Hanser.

 
Veloce la vita April 2018: Die italienische Übersetzung von Schnell, dein Leben erschien bei Keller editore in Rovereto: Veloce la vita. Übersetzt von Franco Filice.
 

Schnell, dein Leben (2018)

Januar 2018: Schnell, dein Leben erscheint als Taschenbuch bei Goldmann.

 

Brigitte Woman 9/2016

Brigitte Woman 9/2016

Ariane Heimbach in Brigitte Woman, Heft September 2016:

Was geschieht, wenn zwei Menschen zusammenkommen, die sich selbst fremd sind? Es ist eigentlich eine ganz alltägliche Geschichte, die Sylvie Schenk in ihrem autobiografischen Roman Schnell, dein Leben erzählt. Doch wie sie die Liebe zwischen einer Französin und einem Deutschen in der 60er-Jahren schildert, ist spektakulär. (...) Es ist ein schmales Buch mit der Wucht eines kleinen Meisterwerks.

Sehr viel ausführlicher hier zu lesen.

 

NZZ

NZZ

Judith Liere in Stern, 4. August 2016:
"Es wird Zeit, die mitreißenden Romane der Sylvie Schenk zu entdecken"

(...) Sylvie Schenk schreibt klar, klug, einfach. Jede Formulierung sitzt, kein überflüssiges Wort verwässert ihren präzisen Stil, was vielleicht daran liegt, dass Deutsch nicht ihre Muttersprache ist. (...) Schenk schreibt Louises Leben in Du-Form auf, als würde die Erzählerin neben sich stehen und sich selbst beobachten. Das wirkt überraschenderweise gar nicht manieriert, der Erzählstil entwickelt vielmehr einen Sog, von dem man sich nur zu gern durch dieses Nachkriegs-Frauenleben mitreißen lässt.

 

WDR

Zwei WDR-Radio-Features vom 29.6.2016 sind online: "Schreiben ist wie Wandern - Die Aufbrüche der Schriftstellerin Sylvie Schenk" auf WDR5 Scala und "Spätes Schriftstellerglück - Sylvie Schenk liest in Klagenfurt" auf WDR3 Mosaik.

 

Bachmannpreis 2016

Auf Einladung von Hubert Winkels las ich aus dem neuen Roman bei den 40. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt.

 

AZ

Andrea Zuleger in Aachener Zeitung vom 25.6.2016:

(...) Es läuft derzeit so gut für Sylvie Schenk, dass sie es selbst noch kaum fassen kann. "Das gleicht wirklich einem Wunder", sagt sie am Telefon, weil die Deutsch-Französin derzeit in ihrer ursprünglichen Heimat La-Roche-en-Rame ist, in einem winzigen "Kaff" in den französischen Alpen, wie sie sagt. (...) "Es ist eine tolle Belohnung für meine Hartköpfigkeit", sagt die 72-jährige Autorin. (...) Mit Hartköpfigkeit meint sie natürlich die Hartnäckigkeit, mit der sie ihren Weg und ihren Ton gefunden hat. Dieser spezielle, mal spröde, mal lyrische Schenk-Sound, auf den man in all ihren Büchern trifft, hat viel mit ihrer französischen Muttersprache zu tun. Er ist aber ebenso sehr mit ihrer Liebe zur deutschen Sprache zu erklären, die sie seit Mitte der 80er Jahre dazu veranlasst hat, ihre Texte direkt in Deutsch zu schreiben und sie nicht aus dem Französischen zu übersetzen. Eine Sprache, die sie jenseits der rein literarischen Arbeit in ihren Tiefen zu ergründen sucht: "Deutsch ist eine Sprache, die mich zum Experimentieren anregt. Sie ist viel spielerischer als das strengere Französisch. Man kann mit Deutsch alles machen. Man kann die Worte in jede Richtung biegen, und es wird doch ein Satz draus" (...)

[vollständig online zu lesen]

         
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