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Schnell, dein Leben (2016)

Der 8. Roman, Schnell, dein Leben, erschien im Juli 2016. Januar 2017: 4. Auflage.

Sylvie Schenk, April 2013

Sylvie Schenk, April 2013. Foto: © Karl-Heinz Oedekoven

Sylvie Schenk 2013. Foto: © Karl-Heinz Oedekoven. Vergrößern durch Anklicken

         

Radio Bremen

Radio Bremen, 30. Dezember 2016:

Das Buch erzählt von Zwängen, Pragmatik und Moral. Puristisch in seiner Sprache, aber auch poetisch, voll starker Bilder und Symbolik.
[komplett online zu hören]

 

Literaturradio Bayern

LiteraturRadio Bayern (Freier Deutscher Autorenverband), Oktober 2016:

Das Buchmessen-Interview mit Arndt Stroscher gibt es hier zu hören.
Sein Blog-Eintrag zum Buch vom 13. Oktober ist hier zu lesen
- und hier zu hören.

 

 

ARD

ARD-Kommentar zur Frankfurter Buchmesse, Oktober 2016:

Der Erzählstil von Sylvie Schenk ist so einfach, klar und klug, dass kein überflüssiges Wort die Präzision verdirbt. Wer ihren neuen Roman Schnell, dein Leben liest, hält die Luft an.

 

Woche unabhängiger Buchhandlungen

Oktober 2016: Schnell, dein Leben stand auf der Shortlist (Top 5) der Lieblings­bücher der Unabhän­gigen Buchhand­lungen.

 

FAZ

Daniela Strigl in Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.9.2016:

Was Sylvie Schenk (...) in Schnell, dein Leben an biographischen Splittern preisgibt und zu einem Kaleidoskop überscharfer Erinnerung fügt, hat man so bestimmt noch nie gelesen.

 

Schnell, dein Leben

SWR 2

September: Das Hörbuch zum Roman ist erschienen, gelesen von Sophie Rois. Drei CDs, erschienen bei Roof Music - mit Hörbeispiel.

Und im Südwestdeutschen Rundfunk entstand dazu eine Sendung von Leonie Berger, auch mit Auszügen aus dem Hörbuch mit Sophie Rois, gesendet am 17.9.2016.

 

taz

Christoph Schröder in taz, 28.8.2016:

(...) die so präzisen wie prägnanten Schilderungen des für Louise elementar fremden Haushalts der neuen Schwiegereltern, ihrer Gewohnheiten, Lebensselbstverständlichkeiten, Kulturselbstvergewisserungen gehören zu den Glanzstücken des Romans. Auch hier wieder: das Staunen in der Fremdheit. Schenk hat einen Blick für die sprechenden Details und ein Sensorium für die ambivalente Atmosphäre der Nachkriegsjahre. Man hat, das ist kein Einwand, über all das schon häufiger gelesen, aber selten wurde es so komprimiert und authentisch nachgezeichnet. (...) Der Roman liest sich ungeheuer gut. Man will das alles wissen, was da steht; das ist das Frappierende.
[komplett online zu lesen]

 

FixPoetry

Marina Büttner unter FixPoetry, 28.8.2016:

Schnell, dein Leben ist eigentlich zu kurz. In diesem schmalen 160-Seiten-Roman wird zwar einerseits alles gesagt, dennoch entsteht durch Schenks Erzählweise der Wunsch, noch viel mehr über dieses ‚schnelle Leben’ zu erfahren, ausführlicher durch die einzelnen Lebensstationen begleitet zu werden. Doch vielleicht, und das macht die Lektüre für mich umso interessanter, ist genau die Kürze eben die Absicht Schenks, worauf sogar der gewählte Titel hinweisen könnte. (...) Der Text lebt von kurzen Sätzen, knappen Schilderungen, die sich dann wieder überraschend mit weichen, lyrisch klangvollen Passagen abwechseln. So scheint immer wieder eine zweite Ebene hindurch; die Dinge, die nicht gesagt werden, die unausgesprochen bleiben, wiegen schwer. Und als Leser spürt man das, ahnt, was fehlt. Das passt stimmig zum Inhalt, in dem es ebenfalls vorrangig um das Verschweigen geht. (...) ihr Roman ist keiner, der laut oder spektakulär daherkommt, sondern leise und innig. Dennoch oder eben deshalb ist es ein kraftvoller Text. (...) Trotz dieser Kürze gelingt es der Autorin, die jeweilige Essenz genau herauszufiltern. (...) Schnell, dein Leben bleibt trotz seiner Kürze nachhaltig präsent.
[komplett online zu lesen]

 

Stuttgarter Zeitung

Stefan Kister in Stuttgarter Zeitung, 19. August 2016:

(...) Vom Gipfel der Zeit blickt die leidenschaftliche Bergsteigerin auf die kleinen Szenen einer Jugend und Ehe abseits ausgetretener Pfade. Ganz allein in Höhenluft, nur Du und Ich.

 

Tagesspiegel

Gerrit Bartels in Tagesspiegel, 10. August 2016:
"Ein Buch von literarischer Dauer"

(...) Und doch ist dieser Atemlosigkeit andeutende, an Peter Kurzeck und sein litaneihaftes ‚Schreib weiter! Schreib schneller!’ erinnernde Titel nur ein Kunstgriff, ein vielsagender, die Erzählstruktur gut kennzeichnender. (...) Es geht wirklich flott durch dieses Leben, aber mit einer großen Klarheit und Intensität. (...) Schenk las beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt kleinere Stücke aus ihrem Roman, konnte die Jury aber nicht überzeugen: (...) Im Nachhinein nimmt sich diese Kritik seltsam aus, so reich an Stoff ist Schnell, dein Leben, so souverän gestaltet Schenk diesen, so ruhig und unaufgeregt und ohne ein Wort zu viel, so dezent sind die Geschichte und die Zeitläufte hier eingearbeitet. (...) Die Perspektive jedenfalls wirkt stimmig (und hat beim Lesen etwas enorm Eindringliches) (...) Das erinnert an den Wimpernschlag zwischen zwei Ewigkeiten, mit dem Vladimir Nabokov sein Leben zu Beginn seines autobiografischen Buches Erinnerung, sprich verglichen hat – und doch gelingt es Sylvie Schenk, diesem Wimpernschlag eine schöne literarische Dauer zu verleihen.
[vollständig online zu lesen]

 

Brigitte Woman 9/2016

Brigitte Woman 9/2016

Ariane Heimbach in Brigitte Woman, Heft September 2016:

Was geschieht, wenn zwei Menschen zusammenkommen, die sich selbst fremd sind? Es ist eigentlich eine ganz alltägliche Geschichte, die Sylvie Schenk in ihrem autobiografischen Roman Schnell, dein Leben erzählt. Doch wie sie die Liebe zwischen einer Französin und einem Deutschen in der 60er-Jahren schildert, ist spektakulär. (...) Es ist ein schmales Buch mit der Wucht eines kleinen Meisterwerks.

Sehr viel ausführlicher hier zu lesen.

 

NZZ

NZZ

Judith Liere in Stern, 4. August 2016:
„Es wird Zeit, die mitreißenden Romane der Sylvie Schenk zu entdecken“

(...) Sylvie Schenk schreibt klar, klug, einfach. Jede Formulierung sitzt, kein überflüssiges Wort verwässert ihren präzisen Stil, was vielleicht daran liegt, dass Deutsch nicht ihre Muttersprache ist. (...) Schenk schreibt Louises Leben in Du-Form auf, als würde die Erzählerin neben sich stehen und sich selbst beobachten. Das wirkt überraschenderweise gar nicht manieriert, der Erzählstil entwickelt vielmehr einen Sog, von dem man sich nur zu gern durch dieses Nachkriegs-Frauenleben mitreißen lässt.

 

NZZ

Manfred Papst in Neue Zürcher Zeitung, 24. Juli 2016:

Dieser schmale Roman ist ein Lebensbuch. (...) Es ist ihrer eigenen Biografie entlang geschrieben und überzeugt durch seine Dichte, Stringenz und Lakonie. Verfasst ist es im Appellativ: Louise, die Protagonistin, wird von der anonymen Erzählerin konsequent mit Du angeredet. Das ist ein gewagtes Verfahren. Aber hier gelingt es. (...) Ein packendes und wichtiges Buch. Kein Wort zu viel.

 

WDR

Zwei WDR-Radio-Features vom 29.6.2016 sind online: "Schreiben ist wie Wandern - Die Aufbrüche der Schriftstellerin Sylvie Schenk" auf WDR5 Scala und "Spätes Schriftstellerglück - Sylvie Schenk liest in Klagenfurt" auf WDR3 Mosaik.

 

Bachmannpreis 2016

Auf Einladung von Hubert Winkels las ich aus dem neuen Roman bei den 40. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt.

 

AZ

Andrea Zuleger in Aachener Zeitung vom 25.6.2016:

(...) Es läuft derzeit so gut für Sylvie Schenk, dass sie es selbst noch kaum fassen kann. "Das gleicht wirklich einem Wunder", sagt sie am Telefon, weil die Deutsch-Französin derzeit in ihrer ursprünglichen Heimat La-Roche-en-Rame ist, in einem winzigen "Kaff" in den französischen Alpen, wie sie sagt. (...) "Es ist eine tolle Belohnung für meine Hartköpfigkeit", sagt die 72-jährige Autorin. (...) Mit Hartköpfigkeit meint sie natürlich die Hartnäckigkeit, mit der sie ihren Weg und ihren Ton gefunden hat. Dieser spezielle, mal spröde, mal lyrische Schenk-Sound, auf den man in all ihren Büchern trifft, hat viel mit ihrer französischen Muttersprache zu tun. Er ist aber ebenso sehr mit ihrer Liebe zur deutschen Sprache zu erklären, die sie seit Mitte der 80er Jahre dazu veranlasst hat, ihre Texte direkt in Deutsch zu schreiben und sie nicht aus dem Französischen zu übersetzen. Eine Sprache, die sie jenseits der rein literarischen Arbeit in ihren Tiefen zu ergründen sucht: "Deutsch ist eine Sprache, die mich zum Experimentieren anregt. Sie ist viel spielerischer als das strengere Französisch. Man kann mit Deutsch alles machen. Man kann die Worte in jede Richtung biegen, und es wird doch ein Satz draus" (...)

[vollständig online zu lesen]

         
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